Narration
Zusammenhang zu blau und rot, Zusammenhang zu blau, Polen, Frankreich Stern: Flashforward wird Realität
Die Narrationsstruktur des Films „Weiß“ verläuft weitgehend chronologisch, ist aber dennoch komplex durch einige Flashforwards und einen sich wiederholenden Flashback. Karols Frau, Dominique lässt sich von ihm scheiden und nimmt ihm alles. Dadurch wird er zu einem Neuanfang in seinem Heimatland Polen gezwungen. Der Film beginnt gleich mit einem Flashforward auf einen großen braunen Koffer, welcher sich auf einem unterirdischen Flughafenfließband befindet. Erst im Verlauf des Films wird der Zuschauer über diese besondere Situation aufgeklärt. Zwei weitere Flashforwards bekommt der Zuschauer etwa in der Mitte des Films zu sehen. Darin wird eine Frau gezeigt, die durch eine Tür in einen dunklen Raum hereinkommt und später dann im Halbdunkel traurig an einen Tisch gelehnt ist. Während der Gerichtsverhandlung taucht zum ersten Mal der Flashback zur Hochzeit von Dominique und Karol auf, in dem Dominique sehr glücklich wirkt. Er stellt den genauen Gegensatz zu der Situation im Gericht dar. Dieser Flashback wiederholt sich am Ende des Films noch zwei Mal, jeweils in unterschiedlicher Länge. Während der Gerichtsverhandlung von Karol und Dominique sieht man, wie eine „fremde“ Darstellerin durch die Tür des Gerichtssaals hereinschaut, als Karol fragt „Wo bleibt da die Gleichheit?“. Es ist die Hauptdarstellerin Julie aus dem ersten Film „Blau“, welche sich wohl verirrt hat. Daran lässt sich erkennen, dass beide Filme zur gleichen Zeit und am gleichen Ort spielen.